Schule gestalten – Kooperationen anbahnen

NeuigkeitenKommentare deaktiviert für Schule gestalten – Kooperationen anbahnen

Das noch sehr junge Hannah-Arendt-Gymnasium in Potsdam-West entwickelt sich zu einer echten Bereicherung in der Potsdamer Schullandschaft. Als einziges Gymnasium der Stadt hat sich die Schule seit dem Schuljahr 2016/17 dem Profil „Wirtschaft und Politik“ verschrieben. „In den nächsten Jahren wird es darum gehen, dem Profil in der Stundentafel, im Schulleben und im Bereich der Kooperationspartner Leben einzuhauchen“, erklärt die kommissarische Schulleiterin Frau Buchholz. Dieser Aufgabe folgend, hat sich das Kollegium in den letzten Monaten intensiv der Gewinnung von externen Kooperationspartnern gewidmet. „Die ersten Erfolge unserer Bemühungen zeichnen sich gerade ab“, berichtet die Wirtschaftslehrerin Frau Schubert. So sind in den letzten Wochen drei Kooperationsverträge unterzeichnet worden, um die Berufsorientierung an der Schule zu stärken. Dazu gehören das Hotel Mercure, die Recura Kliniken GmbH und die Friedrich-Ebert-Stiftung Potsdam.

Die Möglichkeiten der Kooperation reichen von der Bereitstellung von Plätzen für das Betriebspraktikum bis hin zu Workshops für Schüler/innen zu wirtschafts- und sozialpolitischen sowie demokratiepädagogischen Themen und Fragestellungen. „Wir wollen nicht nur Kooperationen auf dem Papier, sondern unsere Partner tatsächlich in unser Schulleben einbinden“, erläutert der Politiklehrer Bastian Schulz. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Potsdam wird daher gerade ein theaterpädagogischer Workshop organisiert, der Schüler/innen aus den regulären Klassen mit Schüler/innen aus der Willkommensklasse in einen Austausch bringen soll. „Schauen Sie raus in die Welt“, sagt Schulz, „wir brauchen ganz dringend eine kultursensible politische Bildung, die auf Verständnis und Toleranz abzielt. Wir liegen mit unserem Profil goldrichtig. Das würde sicherlich auch unsere Namensgeberin bestätigen“. Dabei profitieren sowohl Schüler/innen als auch die Kooperationspartner von dieser Zusammenarbeit, denn Ausbildungs- und Studienplätze können so mit jungen Menschen besetzt werden, die dem möglichen Arbeitgeber schon bekannt sind.

Neben diesem unterrichtsbezogenen Angebot soll über die Friedrich-Ebert-Stiftung eine langfristige Kooperation mit den „jungen Medienmachern“ angebahnt werden. „Im Bereich der ökonomischen Bildung wird es zudem relevant sein, der Schülerschaft eines Gymnasiums einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungsberufe sowie in die Möglichkeiten von Studium und dualem Studium zu geben“, ergänzt Schubert.

Potsdam bietet als prosperierende Groß- und Landeshauptstadt ideale Bildungs- und Gelingensbedingungen, um Schule im ökonomischen und politischen Raum zu gestalten.

„In den nächsten Jahren wird man noch viel vom Hannah-Arendt-Gymnasium hören. Da bin ich mir sicher“, sagt Schulleiterin Frau Buchholz augenzwinkernd.

Comments are closed.

© 2018 Hannah-Arendt-Gymnasium Potsdam