Hannahs Küken auf großer Reise

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Am 27. September 2018 traf sich die neue Klasse 7.1 vor dem Hannah Arendt Gymnasium, um mit dicken Taschen und guter Laune in die Kennenlernfahrt zu starten. Nicht nur die 7.2 und 7.3, sondern auch 2 Eltern kamen mit.

Es ging Los.

Als wir ankamen, ging es auch gleich in den Speisesaal zum Mittagessen. Danach suchten wir uns die Zimmer aus und richteten uns erst einmal ein. Im Anschluss stellten sich die Teamleiter vor – Anna und Klaus spielten gleich mit uns ein paar Spiele. Sie zeigten uns außerdem das Grundstück. Dann war auch schon wieder Abendbrotzeit.

Am 1. Tag ging es mit Aktionen schon nach dem Frühstück los. Für die eine Gruppe war Klettern angesagt und für das zweite Team Hütte- oder Murmelbahnbauen. An einer sehr langen Leiter mit großen Sprossen sollten wir mit einem Mitschüler versuchen, die Spitze zu erklimmen. Doch nicht nur die zwei, die dran waren, taten etwas, sondern der Rest der Gruppe sicherte sie mit dicken Seilen ab. Mit Helm und Sicherheitsgurten versuchten wir, auf die letzte Sprosse zu klettern, das war nicht so leicht und allein hätten viele es bestimmt nicht so weit geschafft. Auf der letzten Stufe gab es einen tollen Ausblick auf den Werbellinsee. Gruppe zwei suchte währenddessen Stöcke und andere nützliche Sachen zusammen, um eine Hütte aus Ästen in den kleinen Wald zu bauen und dachte dabei auch an Feuerstelle, Fenster und Dach. Die Mitglieder aus dem anderen Team waren überrascht über das Kunstwerk und beschlossen, eine noch bessere Hütte zu erschaffen. Sofort ging die Suche nach einem Platz und Gegenständen los. Team zwei lief in Richtung Kletterleiter, während Team eins versuchte, ein besseres Stöcker-Haus zu bauen. Als Gruppe eins ebenfalls etwas erbaut hatte (sogar mit „Essen und Trinken“) begann eine Eichelschlacht. Nun kamen auch die anderen vom Klettern zurück und der Abend vom ersten Tag brach an.

Am 2. Tag wartete eine Überraschung auf uns. Doch vorher spielten wir einige lustige Spiele. Dann stellten uns Anna und Klaus Horst vor. Horst ist nämlich … eine Klobürste. Wir haben dann auch mit Horst noch ein Spiel gespielt. Anschließend liefen wir in den Wald, wo mehrere Slacklines aufgespannt waren. Wir sollten alle über die Slacklines laufen und wenn jemand runterfiel, mussten alle wieder zurück und neu anfangen. Das war ziemlich knifflig, aber zum Schluss hatten wir eine so gute Taktik, dass wir alle rüber kamen. Darüber haben wir uns alle sehr gefreut. Als letztes probierten wir aus, ob wir alle auf einer Plane stehen und sie dabei umdrehen können. Aber es hat leider nicht funktioniert. Und schon wieder ein Tag rum.

Tag 3 war leider etwas verregnet. Heute stand Floßbauen auf dem Programm. Zuerst lernten wir, wie wir die richtigen Knoten machen. Darauf holten wir uns Tonnen, Bambusröhren und Holzbretter. Als wir die Seile von Anna und Klaus bekamen, begannen wir auch schon, die Fässer und Röhren in eine Struktur zu bringen. Die drei Flöße hatten zwar die gleiche Bauweise, aber die Hauptsache war, dass sie uns alle über dem Wasser hielten. Bei diesem Regenwetter hatte keiner Lust, baden zu gehen. Nach dem Mittag probierten wir sie auf dem Werbellinsee aus. Es gab einige Paddler, die an den Ecken der Boote saßen und das Floß zum Fahren brachten. Die erste Gruppe bestieg mit „1, 2, 3“ das Floß – und es hielt, zum Glück. Unsere Freude war groß, als alle Boote ohne unterzugehen auf der Wasseroberfläche schwammen. Die Flöße „Der Booooooooot“, „Champion et toi“ und „L`ananas“ trieben nebeneinander über das kühle Wasser. Frau Marquardt und die anderen Lehrer in Tretbooten sahen uns lächelnd zu, wie wir versuchten, die Flöße in Bewegung zu bringen.  Manche stimmten ein Lied an und wir näherten uns gemächlich unserem Ziel. Leider fing es dann stärker an zu regnen. Darum mussten wir die Tonnen und das zusammengeknotete Gestell  per Fuß zurückbringen und alles auseinanderbauen und wegräumen. Zum Abschluss wollten Anna und Klaus gerne ein Feedback, wie uns die Woche gefallen hat und verabschiedeten sich von uns. Nach dem Abendbrot neigte sich auch der letzte Abend dem Ende zu.

Nach dem letzten Frühstück am Werbellinsee ging es auch schon wieder nach Hause. Koffer und Taschen wurden gepackt. Die Busfahrt brachte noch einmal viel Spaß, weil wir am Anfang Musik aus einer Box gehört haben und am Ende selbst laut sangen. Vor dem Hannah Arendt Gymnasium endete unsere Kennlernfahrt. Mir hat die Fahrt sehr gut gefallen und ich würde mich freuen, wenn wir noch mehr schöne Aktionen als Klasse erleben würden.

Johanna Felsberg

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